Magnesium und Nervenschmerzen

Magnesium und Nervenschmerzen

Um herauszufinden, ob die Anwendung von Magnesium eine Wirkung auf die Nerven hat, ist es hilfreich, zunächst den Zusammenhang zwischen Magnesium und der Nervenfunktion zu verstehen.

Magnesiumfunktion und Nerven

Studien zeigen, dass Magnesium und Calcium eng miteinander verbunden sind. Obwohl sie für die Knochengesundheit unerlässlich sind, spielen sie auch eine Rolle bei der Funktion des Nervensystems.

Magnesium und Calcium verbleiben als positiv geladene Teilchen, aber wenn sie mit negativ geladenen Teilchen in Kontakt kommen, erzeugen sie einen elektrischen Strom. Fettsäuren im Nervengewebe sind negativ geladen, daher muss der Magnesiumspiegel ständig wieder aufgefüllt werden, um den richtigen Nervenstrom aufrechtzuerhalten.

Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Magnesium und dem parasympathischen Nervensystem. Magnesium scheint einen erholsamen Schlaf zu fördern und ein Gefühl der Ruhe zu erzeugen. Aufgrund seiner natürlichen Entspannungseigenschaften wird Magnesium häufig Patienten mit Schlafstörungen empfohlen.

Darüber hinaus ist es möglich, dass Magnesiumergänzungen die Regeneration des Ischiasnervs fördern und Entzündungsreaktionen reduzieren. Magnesiumreiche Diäten steigerten die Nervenregeneration und verbesserten die neurologische Erholung bei Mäusen mit Ischiasnervverletzung.

Dies sind nicht die einzigen Studien, die zeigen, dass Magnesium bei Nervenschäden helfen kann. Wenn Sie unter Nervenschmerzen leiden, kann die Einnahme von Magnesium für Sie von Nutzen sein, um Ihren allgemeinen Komfort und Wohlbefinden zu steigern.

Hilft Magnesium bei Nervenschäden?

Magnesium spielt eine Rolle in mehr als 300 Enzymsystemen im ganzen Körper, einschließlich des Nervensystems. Die oben genannten Studien zeigen, dass Magnesium für die Erzeugung elektrischer Signale zwischen den Nerven unerlässlich ist, die Vorteile scheinen jedoch viel tiefer zu gehen.

Stiftung für periphere Neuropathie hat herausgefunden, dass Magnesium Patienten mit chemotherapiebedingter Neuropathie helfen kann - einer Erkrankung, die als Schädigung von Nerven außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks definiert wird und zu Schmerzen, Taubheitsgefühl und Schwäche führt.

Außerdem wurde in der Fachzeitschrift Nutrients eine Studie veröffentlicht, die ergab, dass Menschen mit einem höheren Magnesiumspiegel seltener an Neuropathie leiden. Die Beobachtung der Vorteile von Magnesium bei Patienten mit Neuropathie zeigt uns, dass dieses Mineral eine gesunde Nervenfunktion unterstützen kann.

Magnesium bietet weitere Vorteile für Menschen, die unter Muskelzuckungen oder -krämpfen leiden. Magnesium hat sich bei der Verbesserung dieser Erkrankungen bei älteren Menschen und schwangeren Frauen als wirksam erwiesen.

Wie bekommt man Magnesium zur Linderung von Nervenschmerzen?

Wenn Sie die beste Form von Magnesium gegen Nervenschmerzen suchen, hilft es, zunächst auf Ihre Ernährung zu achten.

Das Amt für Nahrungsergänzungsmittel empfiehlt, den Magnesiumspiegel am besten durch die Nahrung zu erhöhen, die Sie zu sich nehmen. Für die meisten Menschen wird empfohlen, zwischen 350 und 400 mg pro Tag zu sich zu nehmen. Sie können dies tun, indem Sie magnesiumreiche Lebensmittel zu sich nehmen, wie zum Beispiel:

  • Nüsse
  • Spinat und anderes Blattgemüse
  • Samen
  • Schwarze Bohnen
  • Buchweizen
  • Erdnussbutter
  • Getreide

Um ein gesundes Nervensystem zu unterstützen, können Sie eine Magnesiumergänzung in Erwägung ziehen, um eine schlechte Ernährung oder einen schlechten Lebensstil auszugleichen. Obwohl es viele Möglichkeiten gibt, hat die Wahl des richtigen Nahrungsergänzungsmittels einen Einfluss auf die Gesamtergebnisse, die Menschen mit Magnesium erzielt haben. Beispielsweise ist Magnesiumoxid keine ideale Form der Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung des Nervensystems und eignet sich eher zur Linderung anderer Beschwerden wie Verstopfung.

Flüssiges Magnesium

Eine hochwertige, gut lösliche Form von Magnesium eignet am besten für Muskeln, Nerven und Nervenschmerzen. Dazu gehören flüssige Magnesiumergänzungen, die helfen, den Abbau während natürlicher Verdauungsprozesse zu umgehen. Die flüssige Form ermöglicht außerdem eine präzisere Dosierung, während Sie weiterhin Ihr persönliches Sättigungsniveau ermitteln.

Nebenwirkungen und Risiken

Wenn Sie unter Magnesiummangel leiden, ist es möglich, mehr als RDA (die empfohlene Tagesdosis) hinzufügen. Es gibt keinen definitiven Grenzwert, aber eine Studie zeigt, dass die Einnahme von bis zu 1 400 mg pro Tag sicher sein könnte. Natürlich sollten Sie dies zunächst mit Ihrem Arzt besprechen.

Die Ergebnisse einer übermäßigen Magnesiumeinnahme können Menschen sehen, die unter Nervenschmerzen oder Nervenschäden leiden. Beispielsweise treten Durchfallsymptome bei fortgeschrittenen Diabetikern aufgrund einer Schädigung der Darmnerven häufiger auf. Studien haben positive Auswirkungen einer Magnesiumbehandlung bei Chemotherapiepatienten gezeigt, die Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels kann jedoch bei einigen Patienten zu einer Verstärkung der Übelkeit führen. Trotz alledem verspüren die meisten Menschen nur minimale Nebenwirkungen, und wenn doch welche auftreten, können diese Wirkungen leicht durch eine Anpassung der Dosierung in den Griff bekommen werden.

Dr. Carolyn Dean

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